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Ich gehöre nicht zu jenen Autoren, die ihre Lebensgeschichte(n) schreibend verarbeiten. Ich schreibe, weil ich Geschichten, vor allem die darin vorkommenden Figuren, erfinden will. Es gibt nur eine einzige Figur in meinen Büchern, die dem Leben eins zu eins entnommen ist: Freddy, das potthässliche Irgendwasstoffwesen aus "Starkstrom". Er gehörte im richtigen Leben meiner Tochter, sah genauso aus, wie im Buch beschrieben, hiess genauso und kam genauso in den Besitz meiner Tochter, wie er im Buch in den Besitz von Emma kam. Leider, leider, leider haben wir den Freddy nicht mehr :-(

Natürlich fliessen zum Teil Charakterzüge von Menschen, die ich kenne, in meine Bücher. Aber nie die ganze Person. Wenn irgendeine Figur in einem der Bücher autobiographische Züge hat, dann die Tina aus Starkstrom (aber auch sie ist nicht ich).

Die Figuren in meinen Büchern sind mir sehr wichtig. Ich habe immer zuerst die Figuren und schreibe dann für und zu diesen Figuren eine Geschichte. Mit vielen davon kann ich mich identifizieren, hineinfühlen kann ich mich in fast alle (bei Mordsangst gab es Gewalttäter, bei denen es nicht mehr ging, da musste ich mich auf das verlassen, was ich gelesen hatte).