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Die Liste der Menschen, die mich beim Schreiben unterstützt, ist sehr lang:

- meine Familie, indem sie mich nimmt, wie ich bin ... und mir die Zeit zum Schreiben lässt, den Haushalt auch mal ohne mich schmeisst, mich versteht, wenn ich ziemlich weggetreten am Tisch sitze, weil ich in Gedanken anderswo bin usw.
- gute (Schreib)Freunde, die mich motivieren, anspornen und für mich da sind
- Menschen, die mir bei der Recherche helfen (Fachpersonen, Betroffene usw.)
- meine Testleserin, die als Allererste meine Texte zu lesen bekommt (DANKE, Karin!)
- Leute aus dem Schreibforum "Schreibwelt", die immer ein offenes Ohr für meine Freuden und Leiden haben und mir mit Rat und Tat und vor allem auch Humor über Hürden helfen oder bei Freudensprüngen mithüpfen
- all die vielen Jugendlichen bei Lesungen, die mir ihre Namen für die Bücher leihen, mir Rückmeldungen geben, mir sagen "Schreiben Sie doch mal über ..."
- später, wenn ich den Text fertig habe, das Verlagslektorat, das den Text mit mir noch einmal gründlich durchgeht

Auch diese Liste ist - wie die Liste in Frage 1 - nicht vollständig. Es ist das, was mir spontan einfällt.

Und dennoch: Schreiben tue ich ganz alleine. Ich bin eine "Stille-Kammer-Schreiberin". Solange ich an einem Text arbeite, bekommt ihn niemand zu sehen. Meine Kinder haben es aufgegeben, mir beim Schreiben über die Schulter auf den Bildschirm zu schauen, denn sie wissen, wie sehr ich das NICHT mag. Beim Bahnfahren schreibe ich nur, wenn niemand neben mir sitzt. Der Gedanke, dass mein Sitznachbar mitliest, blockiert mich total. Die grosse Ausnahme ist meine Testleserin Karin Grüning (das ist die Frau, der ich in "Schlechte Karten" danke). Sie darf als Einzige meinen Text lesen und kommentieren, bevor er an den Verlag geht. Mein Vertrauen in sie ist grenzenlos. Ich schicke meine Texte erst an den Verlag, wenn sie für mich stimmen. Erst ab dem Moment sind sie nicht mehr privat.