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Blue Blue Eyes - Die Geschichte zum Song "Blue Blue Eyes"

Schreiben und Musik haben für mich immer zusammengehört. Musik geht direkt in mein Herz, liefert mir Ideen, schenkt mir Figuren, inspiriert mich zu Geschichten. Zu jedem Buch habe ich einen Soundtrack, den ich in der Entstehungsphase des Textes unzählige Male höre. Meistens findet dieser Soundtrack in irgendeiner Form Eingang in die Bücher.

Für Band 1 der Serie wollte ich Text und Musik noch näher zusammenbringen: Ich wünschte mir meinen ureigenen Buchsoundtrack zu Blue Blue Eyes. Katas Song.  Das Lied, das für sie so wichtig ist.

Melancholisch sollte es sein, einfach, aber intensiv, eine Melodie, die sich im Kopf einnistet und hängen bleibt. Beim ersten Hören des von Songwriter Ernst Eggenberger geschriebenen Liedes stellte es mir die Härchen auf den Armen auf. Ja! Genau so! Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Den Tag im Aufnahmestudio werde ich nie vergessen. Die Wahnsinnsstimme von Riccarda Vedana schwebte über dem Raum, füllte ihn aus und rührte mich zu Tränen. Der Soundtrack zu Blue Blue Eyes war geboren. Ich hoffe, er gefällt euch so gut wie mir! Der Soundtrack zu Blue Blue Eyes war geboren. Ich hoffe, er gefällt euch so gut wie mir!

Ich danke Ernst und Riccarda von ErRic is Blue aus ganzem Herzen!

Ernst Eggenberger von Erric is Blue zum Song

Ja, ein Soundtrack zu einem Buch! Die Anfrage kam von der langjährigen Freundin Alice Gabathuler – und sie klang spannend. Blue Blue Eyes sollte das Lied heißen und klingen wie ein melancholisches, englisches Volkslied. Ich nahm die Idee im November mit nach Thailand und trug sie dort mit mir herum.

Noch bevor ich zu Hause das Gepäck auspackte, stimmte ich meine alte Fundgruben-Gitarre  – und wusch – die Melodie, die erste Strophe und der Refrain waren da.

Alice kam bei mir vorbei und war begeistert. Als dann die Idee auch beim Verlag Gehör fand, saßen wir einen Nachmittag zusammen.

Alice weihte mich in das Buchkonzept ein und ich machte einige Notizen. Spät in den nächsten Nächten kamen Bruchstücke von Zeilen, die ich gleich in mein Telefon sprach, damit sie am anderen Morgen auch noch da waren.  Nachdem genügend Material beisammen war, mailte ich Alice den Text, und sie wählte daraus das Zitat für den Anfang des Buches aus.

Weil ich sowieso gerade für eine CD mit der Sängerin Riccarda Vedana Studiotermine gebucht hatte, schoben wir die Aufnahmen zu Blue Blue Eyes dazwischen. Anderntags kam die Band ins Studio, wir spielten das Lied vor und die Bandmitglieder waren so begeistert, dass sich alle hinter eine Bandversion klemmten. Diese kommt auf die zweite CD von ErRic is blue, die in Arbeit ist.

Die Arbeit an einem solchen Projekt ist total interessant, wenn man offen genug ist, sich auch an etwas völlig Neues zu machen, sich auf eine andere Gedankenwelt einzulassen, einzutauchen und etwas entstehen zu lassen. Ich freu mich auf den nächsten Book Soundtrack.